ENERGYWALK eingeweiht

Am Freitag, 23.3.2018 wurde der ENRGYWALK, ein freier Audio-Stadtrundgang durch die nördliche Innenstadt Essens zum Thema Energiewende eingeweiht. Das Projekt entstand im Rahmen eines Lehrauftrags der IfN-Mitglieder Britta und Jörn im Wintersemester 2017/18 am Institut für Optionale Studien der Universität Duisburg-Essen. Die Initiative für Nachhaltigkeit war über die beiden Kooperationspartner im Projekt. Lest hier einen Erfahrungsbericht des Studenten Luca Schäfer: „ENERGYWALK eingeweiht“ weiterlesen

Ich habe einen Traum…

… ich gehe morgens aus meiner Haustüre und sehe eine ganz andere Stadt. Mir fällt sofort auf: Oha, so viel weniger Autos? Wo sind die alle hin? Und so viel mehr Grün wo kommt das alles auf einmal her? „Ich habe einen Traum…“ weiterlesen

Oh, wie grün ist Essen!?

Im WDR lief vor einigen Tagen der Film „Das Wunder von Essen – Grüne Hauptstadt Europas!“ von Ulrike Brinker (verfügbar bis zum 10.3.2018). Der Film unterstreicht das Selbstverständnis der Grünen Hauptstadt, welches mit den Slogans „Erlebe dein Grünes Wunder“ und „Dein Grünes Essen“ vielfach in der Stadt sichtbar ist.  Ja, aber wie grün ist Essen denn tatsächlich, zieht man die historische Betrachtung des Films heran? „Oh, wie grün ist Essen!?“ weiterlesen

Perspektive für Essen: Wirtschaftsförderung 4.0

Am 8. März 2017 werden wir in einer Podiumsdiskussion mit Michael Kopatz, Wuppertal Institut, und Jochen Fricke, stellvertretender Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderung (EWG), über alternative Möglichkeiten der Wirtschaftsförderung in Essen diskutieren. Die beiden Gäste repräsentieren dabei zwei unterschiedliche Konzepte. Die auf (wirtschaftlichem) Wachstum basierende Herangehensweise der EWG haben wir hier skizziert. Ein alternatives Konzept hat Michael Kopatz unter dem Titel „Wirtschaftsförderung 4.0“ vorgeschlagen. „Perspektive für Essen: Wirtschaftsförderung 4.0“ weiterlesen

Wirtschaftsförderung für Wachstum in Essen

Am 8. März 2017 werden wir in einer Podiumsdiskussion mit Michael Kopatz, Wuppertal Institut, und Jochen Fricke, stellvertretender Geschäftsführer der Essener Wirtschaftsförderung (EWG), über die Frage diskutieren, wie wir alternativ in der Grünen Hauptstadt Europas wirtschaften können. Die beiden Gäste stehen für verschiedene Konzepte. Jochen Fricke verfolgt in seiner Funktion eine auf ökonomisches Wachstum ausgerichtet Wirtschaftsförderung. „Wirtschaftsförderung für Wachstum in Essen“ weiterlesen

Wirtschaftsförderung für die Große Transformation in der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen

Eine Podiumsdiskussion

am Mittwoch, den 8. März 2017, 19.00 Uhr,
im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (Gartensaal),
Goethestraße 31, 45128 Essen

 

Wie wollen wir wirtschaften in der Grünen Hauptstadt?

Die Art und Weise, wie wir wirtschaften, hat großen Einfluss auf das Zusammenleben in der Stadt. Es lohnt sich daher, verschiedene Formen des Wirtschaftens zu betrachten und zu fragen, welche Wirtschaft wir fördern wollen, um die Große Transformation voran zu bringen. „Wirtschaftsförderung für die Große Transformation in der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen“ weiterlesen

Essen 51 – ein neuer Stadtteil für Investoren

Ohne dass Essen größer wird, entsteht ein neuer Stadtteil. Innenentwicklung oder auch die Nutzung von Konversionsflächen nennt man das wohl in der Stadtentwicklung. Der Stadtteil ist kein richtiger Stadtteil, sondern ein Investitionsprojekt der Thelen-Gruppe. Daher heißt es auch „nur“ Essen 51. Einen wohl klingenden Stadtteilnamen, wie z. B. Vogelheim, Schuir oder Kray, braucht solch ein Investitionsprojekt wohl nicht.

Meine kritische Perspektive auf die Entwicklung des neuen Stadtteils lässt sich mit den ersten Sätzen nicht verstecken: die bisher veröffentlichten Unterlagen der Stadtverwaltung lassen viele Fragen offen. Viele davon hätte ich wohl auch in dem formellen Beteiligungsverfahren für den Bebauungsplan stellen können, aber wie es ja so häufig ist – auch an interessierte Menschen gehen wichtige Themen einfach mal vorbei. Daher nun hier ein paar Fragen, die mir zu der Stadtteilentwicklung kommen und nicht aus dem Masterplan oder den Planungsunterlagen hervorgehen:
„Essen 51 – ein neuer Stadtteil für Investoren“ weiterlesen

Was es heißt, das Salz der Grünen Hauptstadt zu sein

Die Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017 hat eine Ideenbörse für Bürger*innen ausgeschrieben. Dazu gab es eine allgemeine Infoveranstaltung und nun eine für die geförderten Projekte. Von letzterer hatte Albert schon berichtet und konkrete Fragen über die Ausrichtung der Grünen Hauptstadt aufgeworfen. In der Veranstaltung wurde aber auch deutlich, wie das Projekt-Team der Grünen Hauptstadt mit den ehrenamtlich aktiven Menschen zusammenarbeiten will. Das wirft auch einige Fragen auf. „Was es heißt, das Salz der Grünen Hauptstadt zu sein“ weiterlesen

„Ihr habt ja Recht“, aber das ist uns (noch) egal

Gestern waren Friederike und ich bei einer Veranstaltung zur Vorbereitung der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017. Nicht gewöhnlich für eine Grüne Hauptstadt Europas ist sicherlich der Essener Ansatz der Ideenbörsen – insgesamt werden 115 von 262 eingereichten Projekten von der Stadt Essen mit durchschnittlich 1.356 EUR gefördert. Und im Herbst wird es noch eine zweite solche Börse für Ideen der Essener Bürger geben. Bei der Veranstaltung ging es vor allem um organisatorische und rechtliche Dinge für jene Projektideen, die jeweils mit mehr als 1.000 EUR und bis zu 5.000 EUR gefördert werden. Seitens der Stadt hat man sich zu dem Prozedere sehr genaue Gedanken gemacht, dennoch kann man sich auch eine andere Herangehensweise vorstellen (mehr daghe-essen-2017--grossveranstaltungenzu in einem weiteren Beitrag). Auch gab es schon einen ersten exklusiven Einblick in Veranstaltungen, welche die Stadt Essen für das
Hauptstadtjahr selbst plant (Stichworte: Kindel, Kulturhauptstadt, im Juli).

Bei einem Punkt sind wir – und scheinbar nur wir – allerdings hängengeblieben: „„Ihr habt ja Recht“, aber das ist uns (noch) egal“ weiterlesen