EGC 2017 meets EGC 2018 – Fahrradtour von Essen nach Nijmegen

Die Grüne Hauptstadt Essen kennen wir, wie sieht es aber in der kommenden Grünen Hauptstadt aus? Welche Projekte gibt es dort und was wäre auch für Essen interessant?

Mit diesen Fragen im Kopf hat der ADFC Essen in Kooperation mit WissenSchaffenWandeln (c/o Initiative für Nachhaltigkeit e.V.) eine Radtour nach Nijmegen für interessierte Bürger*innen aus Essen geplant. Dazu fahren wir am 21. April, gegen 10 Uhr in Essen an der Grugahalle los. “EGC 2017 meets EGC 2018 – Fahrradtour von Essen nach Nijmegen” weiterlesen

Wirtschaftsförderung für die Große Transformation in der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen

Eine Podiumsdiskussion

am Mittwoch, den 8. März 2017, 19.00 Uhr,
im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (Gartensaal),
Goethestraße 31, 45128 Essen

 

Wie wollen wir wirtschaften in der Grünen Hauptstadt?

Die Art und Weise, wie wir wirtschaften, hat großen Einfluss auf das Zusammenleben in der Stadt. Es lohnt sich daher, verschiedene Formen des Wirtschaftens zu betrachten und zu fragen, welche Wirtschaft wir fördern wollen, um die Große Transformation voran zu bringen. “Wirtschaftsförderung für die Große Transformation in der Grünen Hauptstadt Europas 2017 – Essen” weiterlesen

Von Märchen, Musik und der Grünen Hauptstadt Europas 2018 – Nijmegen

In Essen wird das Europäische Grüne Hauptstadtjahr 2017 langsam konkret – es gibt eine Kampagne, ein Programm und viele Leute, welche für die Umsetzung arbeiten. Nach 2017 zieht die Grüne Hauptstadt weiter, nach Nijmegen. Wir haben uns angeschaut, wie dort die Vorbereitungen laufen. “Von Märchen, Musik und der Grünen Hauptstadt Europas 2018 – Nijmegen” weiterlesen

unser Programm für die Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass wir im kommenden Jahr Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017 einige Projekte organisieren. Die Liste wurde nochmals erweitert und chronologisch sortiert. Unser Programm für 2017 gestaltet sich dabei wie folgt. Wenn Ihr nicht nur konsumieren, sondern auch prosumieren, also auch mitorganisieren oder über die Projekte berichten wollt, dann meldet Euch unter der jeweils angegebenen E-Mail-Adresse.

Los geht’s: “unser Programm für die Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017” weiterlesen

Essen 51 – ein neuer Stadtteil für Investoren

Ohne dass Essen größer wird, entsteht ein neuer Stadtteil. Innenentwicklung oder auch die Nutzung von Konversionsflächen nennt man das wohl in der Stadtentwicklung. Der Stadtteil ist kein richtiger Stadtteil, sondern ein Investitionsprojekt der Thelen-Gruppe. Daher heißt es auch „nur“ Essen 51. Einen wohl klingenden Stadtteilnamen, wie z. B. Vogelheim, Schuir oder Kray, braucht solch ein Investitionsprojekt wohl nicht.

Meine kritische Perspektive auf die Entwicklung des neuen Stadtteils lässt sich mit den ersten Sätzen nicht verstecken: die bisher veröffentlichten Unterlagen der Stadtverwaltung lassen viele Fragen offen. Viele davon hätte ich wohl auch in dem formellen Beteiligungsverfahren für den Bebauungsplan stellen können, aber wie es ja so häufig ist – auch an interessierte Menschen gehen wichtige Themen einfach mal vorbei. Daher nun hier ein paar Fragen, die mir zu der Stadtteilentwicklung kommen und nicht aus dem Masterplan oder den Planungsunterlagen hervorgehen:
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Was es heißt, das Salz der Grünen Hauptstadt zu sein

Die Grüne Hauptstadt Europas Essen 2017 hat eine Ideenbörse für Bürger*innen ausgeschrieben. Dazu gab es eine allgemeine Infoveranstaltung und nun eine für die geförderten Projekte. Von letzterer hatte Albert schon berichtet und konkrete Fragen über die Ausrichtung der Grünen Hauptstadt aufgeworfen. In der Veranstaltung wurde aber auch deutlich, wie das Projekt-Team der Grünen Hauptstadt mit den ehrenamtlich aktiven Menschen zusammenarbeiten will. Das wirft auch einige Fragen auf. “Was es heißt, das Salz der Grünen Hauptstadt zu sein” weiterlesen

„Ihr habt ja Recht“, aber das ist uns (noch) egal

Gestern waren Friederike und ich bei einer Veranstaltung zur Vorbereitung der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017. Nicht gewöhnlich für eine Grüne Hauptstadt Europas ist sicherlich der Essener Ansatz der Ideenbörsen – insgesamt werden 115 von 262 eingereichten Projekten von der Stadt Essen mit durchschnittlich 1.356 EUR gefördert. Und im Herbst wird es noch eine zweite solche Börse für Ideen der Essener Bürger geben. Bei der Veranstaltung ging es vor allem um organisatorische und rechtliche Dinge für jene Projektideen, die jeweils mit mehr als 1.000 EUR und bis zu 5.000 EUR gefördert werden. Seitens der Stadt hat man sich zu dem Prozedere sehr genaue Gedanken gemacht, dennoch kann man sich auch eine andere Herangehensweise vorstellen (mehr daghe-essen-2017--grossveranstaltungenzu in einem weiteren Beitrag). Auch gab es schon einen ersten exklusiven Einblick in Veranstaltungen, welche die Stadt Essen für das
Hauptstadtjahr selbst plant (Stichworte: Kindel, Kulturhauptstadt, im Juli).

Bei einem Punkt sind wir – und scheinbar nur wir – allerdings hängengeblieben: “„Ihr habt ja Recht“, aber das ist uns (noch) egal” weiterlesen

Räume für Träume // Träume für Räume

Einer unserer letzten Beiträge thematisierte die Raumsuche der Essener Wirtschaftsförderung. Das bei den Stadtlenker*innen weiterhin verfolgte Wirtschaftswachstum greift sich sprichwörtlich seinen Raum. Ansätze einer alternativen Wirtschaftsförderung, die Initiativen und Unternehmen ohne Wachstumszwang Raum bietet, existieren hingegen nicht; wohl aber solche Orte, an denen Alternativen für eine Große Transformation ausprobiert werden. “Räume für Träume // Träume für Räume” weiterlesen

verändern – Orte – verändern

Vor einiger Zeit haben wir nach Ideen gefragt, die Räume brauchen. Mit den Ideen lassen sich Orte verändern. Transition Town Essen schafft dies bereits an vielen Stellen, in Gemeinschaftsgärten, in Repair-Cafés oder in den gemeinsamen Treffen. Konkret ist hier in Essen die Villa Rü ein Ort, an dem viel möglich ist. Anderer Orts gibt es ähnliches. Die Transformationsstadt im Mirker Bahnhof, Wuppertal, ist solch ein Beispiel. Aber auch eine solidarische Landwirtschaft kann solch ein Ort sein.

Tatsächlich finde ich, dass es mehr Orte auch in Essen geben sollte, an denen mensch sich bilden und diskutieren kann, gärtnern, werkeln und sich freuen.  Aber eigentlich gibt es ja schon viele Orte… “verändern – Orte – verändern” weiterlesen

Mehr Mix: alternative Zukünfte für den Essener ÖPNV

Ein weiteres Sparen zur Sicherung des Angebots und zur Konsolidierung des Haushalts zeichnet keine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik aus. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass Essen hier an vielen Stellschrauben drehen kann und muss. Nachdem in den vorangegangenen Beiträgen zur Situation des ÖPNV in Essen viel kritisiert wurde, gilt es nun Alternativen für einen sozial-ökologischen öffentlichen Nahverkehr in Essen.

Essener Linke und Grüne fordern im Zusammenhang eines im Juni erwarteten Gutachten zum ÖPNV in Essen sich von Kürzungsplänen zu distanzieren. Soll auch in den kommenden Jahren noch die Straßenbahn durch Essen fahren und sollen die im Zuge der Grünen Hauptstadt gesteckten Ziele erreicht werden “Mehr Mix: alternative Zukünfte für den Essener ÖPNV” weiterlesen